Andreas Burkert

Die AG ist eine der ältesten astronomischen Gesellschaften. Sie hat für meine wissenschaftliche Karriere eine entscheidende Rolle gespielt.
Auf AG-Tagungen habe ich die ersten Kontakte geknüpft und meinen ersten Vortrag gehalten.
Ich habe an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München studiert und dort 1989 meine Doktorarbeit geschrieben. Anschließend bin ich als Feodor-Lynen-Fellow zwei Jahre in die USA gegangen und 1991 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astrophysik, Garching, nach Deutschland zurückgekehrt. 1993 wurde mir der Ludwig-Biermann-Preis der AG verliehen. 1995 wechselte ich nach Heidelberg an das Max-Planck-Institut für Astronomie mit dem Auftrag, dort eine Theoriegruppe aufzubauen. 2003 erhielt ich den Ruf auf den Lehrstuhl für theoretische Astrophysik an der LMU München.
Ich werde versuchen die erfolgreiche Arbeit meiner Vorgänger fortzusetzen. Zu den Schwerpunkten meiner Arbeit wird die Zusammenführung der AG mit dem Rat Deutscher Sternwarten, die Nachwuchsförderung und die internationale Vernetzung und Zusammenarbeit gehören.

